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Hilfe gegen Schreibblockaden!

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Eine Schreibblockade ist ein ungebetener Gast, mit dem viele Schreibende konfrontiert werden. Dabei ist es ganz einfach, mit diesen neun Mitteln Schreibblockaden zu überwinden.

Eine Schreibblockade. Was tun?
Schreibblockaden kommen auch bei Profis vor. Wir geben Tipps dagegen!

Was tun bei Schreibblockaden?

Es trifft uns alle mal, ob mit Schreibkenntnissen oder ohne sie. Sie haben eine großartige Idee, aber wenn Sie sich zum Schreiben hinsetzen, wird Ihr Gehirn plötzlich zu Brei und Sie bekommen kein einziges Wort zu Papier. Sie starren auf einen leeren Bildschirm und hoffen auf eine Muse oder ein Wunder, aber … nichts. Nichts außer einer Schreibblockade.

Klar, Sie können aufgeben und es an einem anderen Tag noch einmal versuchen. Oder Sie können die folgenden Tipps ausprobieren und diesen Schreibblockaden Lebewohl sagen.

Was tun gegen Schreibblockaden?
Wenn uns einmal die Blockade beim Schreiben ereilt, scheint es keinen Ausweg mehr zu geben.

Eine Schreibblockade überwinden – so geht’s!

#1. Führen Sie ein Tagebuch und üben Sie tägliches Schreiben.

Wie kann ein Tagebuch einer Schreibblockade vorbeugen? Es spielt keine Rolle, worüber Sie schreiben – es müssen also keineswegs intime oder peinliche Geheimnisse sein. Wichtig ist nur, dass Sie Ihre Schreibmuskulatur aktivieren. Notizen über Gespräche, die Sie im Laufe des Tages geführt haben, oder Gedanken über einen Film eignen sich sehr für ein Tagebuch. Das A und O ist also regelmäßiges Schreiben. Je mehr Sie schreiben, desto mehr lernen Sie einzuschätzen, wie viele Details Sie aufnehmen sollten. Schreiben ist wie jede andere Fähigkeit eine, die man üben muss, um sie zu perfektionieren.


#2. Beseitigen Sie Ablenkungen.

Wir leben in einer Zeit, in der wir ständig durch kurze Beiträge auf Social Media oder eine Textnachricht vom besten Freund abgelenkt werden. Es ist unmöglich, das volle Potenzial auszuschöpfen, wenn Sie ständig auf Ihr Telefon schauen oder Ihre Homepage aktualisieren. Tun Sie alles, was Sie machen müssen, um Ablenkungen während des Schreibens zu vermeiden, auch wenn das bedeutet, dass Sie Ihr Telefon in einem anderen Raum lassen müssen. Wenn der Gedanke, etwas Wichtiges zu verpassen, Sie beunruhigt, sind Sie eher geneigt, eine Schreibblockade zu erleben, da Sie ständig aus Ihrer Konzentration herausgerissen werden.


#3. Reflektieren Sie, warum Sie schreiben.

Wenn Sie ohne Ziel schreiben, ist das der perfekte Weg, um eine Schreibblockade zu provozieren. Wenn Sie wissen, warum Sie schreiben, können Sie die idealen Werkzeuge, Formulierungen und rhetorischen Mittel wählen, die der Textform, dessen Sprachstil sowie dem potenziellen Adressatenkreis entspricht.


#4. Schreiben Sie mit Stift und Papier.

Mit handschriftlichem Schreiben kombinieren Sie Körperbewegung zum Aufwärmen mit dem freien Schreiben. Textprofis beginnen oft mit dem Schreiben auf Papier und sobald sie das Gefühl haben, dass die Ideen frei fließen, gehen sie zum Tippen über. Studien zeigen, dass das Handschreiben das Gehirn, insbesondere die Bereiche, die mit dem Arbeitsgedächtnis und dem Lernen in Verbindung stehen, stärker beansprucht als das Tippen. Als Hilfe starten Sie mit dem Satz: „Ich habe eine Schreibblockade.“


#5. Fertigen Sie eine grobe Struktur an, um Ihre Gedanken zu ordnen.

Eine Schreibblockade kann manchmal dadurch verursacht werden, dass Sie nicht wissen, in welche Richtung das Schreiben gehen soll. Deshalb kann eine Gliederung (bei schriftlichen Arbeiten) helfen, Blockaden zu verhindern. Obwohl wir empfehlen, an einer Gliederung festzuhalten, reicht teilweise schon eine Struktur im Kopf. Der Sinn besteht darin, Ihre Gedanken und Ihr Material zu ordnen, was das Schreiben übersichtlicher macht. Lassen Sie immer Raum für neue Ideen und lassen Sie Ihrer Kreativität freien Lauf. Eine Struktur dient als vorläufige Referenz, die Sie durch den Schreibprozess leitet. Bei einer Schreibblockade wissen Sie, wie es als Nächstes weitergehen soll.


#6. Setzen Sie sich hin und schreiben Sie einfach drauflos.

Eine Schreibblockade kann in jeder Phase des Schreibens auftreten. Wenn Sie nicht wissen, worüber Sie schreiben sollen oder wenn Sie Schwierigkeiten haben, passende Worte zu finden, setzen Sie sich hin und schreiben Sie einfach drauflos.

Was ist dieses freie Schreiben? Es ist eine Strategie, bei der Sie eine bestimmte Zeit lang (10-20 Minuten) über alles schreiben, was Ihnen in den Sinn kommt, ohne sich um Rechtschreibung, korrekte Grammatik oder Formatierung zu kümmern. Es handelt sich dabei um ein schriftliches Sammeln Ihrer Gedanken.

Verwenden Sie beim freien Schreiben eine Schriftart, die Sie nie in einem echten Dokument verwenden würden, z. B. Größe 14, grün, Comic Sans. Dieser visuelle Trick hilft Ihnen, sich daran zu erinnern, dass das, was Sie gerade schreiben, nicht die endgültige Fassung ist. Wenn Sie beim freien Schreiben nicht wissen, womit Sie anfangen sollen, schreiben Sie über die Erfahrungen mit Schreibblockaden. Wie der bekannte Schriftsteller Charles Bukowski einmal sagte:

Über Schreibblockaden zu schreiben ist besser, als überhaupt nicht zu schreiben.

#7. Gehen Sie spazieren, dehnen Sie sich oder bewegen Sie anderweitig Ihren Körper.

Bevor Sie sich hinsetzen und schreiben, gehen Sie spazieren, dehnen Sie sich oder bewegen Sie Ihren Körper, um das Gehirn mit Sauerstoff zu versorgen und Ihren Kreislauf in Schwung zu bringen. Studien haben gezeigt, dass Gehen die Kreativität fördert, demnach jede Art von Aufwärmen – vom Berühren der Zehen über das Strecken der Arme über den Kopf bis hin zu einem kleinen Tanz – ist hilfreich gegen Schreibblockaden. Beschränken Sie diese körperlichen Bewegungen nicht auf die Zeit vor dem Schreiben.

Es ist auch hilfreich, während des Schreibens eine Pause einzulegen, um die Motivation buchstäblich in Bewegung zu bringen. Denken Sie daran: Schreiben Sie nicht, wenn Sie sich müde fühlen. Wenn diese Übungen Sie nicht erfrischen, machen Sie entweder ein Nickerchen oder schreiben Sie weiter, nachdem Sie eine ganze Nacht geschlafen haben.


#8. Hören Sie auf, solange Sie noch vorankommen.

Das mag für manche ein Schock sein, aber manchmal ist es am besten, aufzuhören, wenn die Ideen nur so sprudeln. Wenn Sie sich das nächste Mal zum Schreiben hinsetzen, können Sie sich so eine Schreibblockade ersparen, denn Sie haben dann keine! Sie sind bereit, dort weiterzuschreiben, wo Sie aufgehört haben – mitten in Ihrer letzten großen Idee. Ernest Hemingway, ein berühmter englischer Schriftsteller, benutzte diese Technik:

Am besten hört man immer dann auf, wenn es gut läuft und man weiß, wie es weitergeht. Wenn Sie das jeden Tag tun, werden Sie nie stecken bleiben.

#9. Erinnern Sie sich, dass eine Schreibblockade nur im Kopf stattfindet.

Das Wichtigste bei der Überwindung ist die Erkenntnis, dass es sich um ein mentales Problem handelt, das Sie am Schreiben hindert. Eine Schreibblockade ist Angst, Perfektionismus oder eine Kombination aus beidem.

Wenn Sie Angst haben, dass Sie nicht genug wissen oder nicht gut vorbereitet sind, um mit dem Schreiben zu beginnen, sollten Sie sich mehr Zeit für die Recherche nehmen. Genauso wenig sollten Sie sich von dem Wunsch nach „perfektem“ Schreiben abhalten lassen. LanguageTool kann mit seiner kostenlosen Online-Rechtschreibprüfung und Grammatikkorrektur dafür sorgen, dass Ihr Text möglichst nah an Perfektion kommt. Sie konzentrieren sich dann am besten auf den Inhalt und auf die neun Techniken, wie Sie eine Schreibblockade verhindern können.


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