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Darum ist eine Übersetzung nicht einfach ein bloßes Übersetzen in die andere Sprache

powered by LanguageTool

Viele sprechen oder arbeiten in mehreren Sprachen. Wir erklären, wie Sie Ihre Übersetzungen merklich verbessern können.

LanguageTool als Teil einer gelungenen Übersetzung
Das richtige Übersetzen will gelernt sein.

Wie übersetze ich Texte am besten?

Beim direkten Übersetzen der Produktartikel hier im Blog stelle ich immer wieder fest, dass die Textsorte Übersetzung ausgesprochen komplex ist. Es genügt eben nicht, einen Text in der Ausgangssprache einfach in die Zielsprache zu übersetzen und zu hoffen, dass er samt Aussage und Stil da auch funktionieren wird.

Nein, beim Übersetzen kommt es besonders auf die Feinheiten und Details an: In einem optimalen Translat (Übersetzung) einfach die wortwörtlichen Entsprechungen aller Wörter aneinanderzureihen, reicht eben nicht aus. Denn nur, wenn der Sprachstil, das Vokabular sowie lebendige Elemente wie Sprichwörter und Wortspiele auch in der Zielsprache Sinn ergeben, kann die Übersetzung als gelungen angesehen werden.

Es überrascht nicht, dass das Berufsbild Übersetzer / Übersetzerin ein hohes Prestige besitzt, da es studiert oder mühselig erlernt und meist von zweisprachigen Personen ausgeübt wird. Es gibt ganz verschiedene Herangehensweisen an eine Übersetzung. Entweder übersetzen wir alles mit der Hand, verwenden professionelle CAT-Tools (Computer-Assisted Translation Tools) oder setzen auf einfache Übersetzungstools.

Doch die Ansprüche an jede Übersetzung sind gleich: Keinerlei Rechtschreib-, Grammatik- oder Stilfehler sollen im Endtext vorkommen. Wir zeigen, wie Sie mit LanguageTool Ihre Übersetzungen dahin gehend optimieren können.


Wobei hilft mir LanguageTool schon vor der Übersetzung?

Da Ihnen Übersetzungstools durch einen Algorithmus für Ihre Übersetzung immer nur jeweils einen Vorschlag machen, ist es essenziell, dass der Ausgangstext bereits möglichst frei von Fehlern ist. Nur so kann auch die Übersetzung bestmöglich ablaufen. LanguageTool bietet sich also schon im ersten Schritt – dem Schreiben oder Überarbeiten des Ausgangstextes – hervorragend dafür an, den Text zu verbessern. Besonders dann, wenn der Text der Ausgangssprache selbst geschrieben ist, bleiben Flüchtigkeitsfehler oft nicht aus.

Bei der folgenden E-Mail sehen wir beispielhaft, dass LanguageTool Rechtschreibfehler in Rot, Grammatikfehler in Gelb und Stilverbesserungen mit Blau kennzeichnen kann.

Beispiel 1: Deutscher Ausgangstext mit einigen Fehlern.
Das Beispiel zeigt schon in der Ausgangssprache einige Möglichkeiten zur Korrektur.

Wir neigen oft dazu, beim Schreiben wie auch beim Übersetzen immer dieselben, gängigen Vokabeln zu benutzen. LanguageTool kann als intelligenter Schreibassistent dafür sorgen, dass Ihre Wortwahl abwechslungsreich und präzise wird. Klicken Sie dazu auf ein beliebiges Wort und erhalten Sie mehrere Synonyme, die Sie alternativ verwenden können. Den oben stehenden Text können wir mit dieser Methode in den folgenden Text umformulieren, damit er sich etwas in seinem Ausdruck abheben kann:

Beispiel 2: Überarbeitete Version des deutschen Ausgangstextes
Das Beispiel wurde nun korrigiert und einige Worte wurden durch Synonyme ersetzt.

Wie kann mich LanguageTool nach der Übersetzung unterstützen?

Wenn der Ausgangstext bereits fehlerfrei ist oder durch vorhergegangenes Korrigieren zu einer zufriedenstellenden Übersetzung führen konnte, heißt es allerdings nicht, dass die Übersetzung nun perfekt ist. Zurück zu unserem Beispiel: Mit einem nicht wirklich guten Translationtool erhalten wir folgende Übersetzung.

Beispiel 3: Schlecht übersetzter englischer Text
Beispiel für einen schlecht übersetzten Text.

Schon die Anrede ist nicht korrekt, denn die gängige Briefansprache im englischsprachigen Raum lautet Dear Sir or Madam. Neben vielen Unnatürlichkeiten der direkten Übersetzung (by post als „postalisch“) gibt es Unstimmigkeiten im Satzbau (2. Satz), der Zeichensetzung (Gedankenstrich) sowie der Redewendung im letzten Satz. Abwarten und Tee trinken kann unter keinen Umständen Wort für Wort übersetzt werden, da es im Englischen keine Entsprechung gibt.

Mit einem besseren Übersetzungstool erhalten wir eine sehr viel gelungenere Übersetzung. Jedoch können wir auch sehen, dass LanguageTool sogar in der fertigen Version immer noch etwas zu beanstanden hat.

Beispiel 4: Gute englische Übersetzung wird mit LanguageTool geprüft.
LanguageTool bemängelt das fehlende Komma nach dem Partizip sowie den Bindestrich.

Die Zeichensetzung ist nämlich bei vielen Übersetzungstools noch nicht präzise genug. Daher wird das stilistisch bessere Komma im ersten Satz nicht in die Übersetzung übernommen und aus dem Gedankenstrich des deutschen Textes wurde ein Bindestrich im englischen Zieltext. Ebenso wie nach deutscher Sprachnorm gilt dieser jedoch für die Trennung von Teilsätzen als falsch.

Hinweis

Wenn Sie die schlechte Übersetzung von oben mit LanguageTool prüfen lassen, wird das Ergebnis immer noch nicht zufriedenstellend sein. LanguageTool ist nämlich ausdrücklich kein Übersetzungstool, sondern eine mehrsprachige Korrekturhilfe für die Verbesserung innerhalb derselben Sprache.

Zudem kann LanguageTool auch daran erinnern, dass einige Wendungen unverständlich für die Zielgruppe sein könnten. Hier zwei Beispiele:

1) Landestypische Einheiten: Für eine Zielgruppe außerhalb der USA könnte die Einheit miles per hour nicht geläufig sein.

2) Orthografische Norm: Bei Übersetzungstool gibt es – wenn überhaupt – nur die Unterscheidung zwischen US-amerikanischen und britischem Englisch, allerdings gibt es auch andere Varianten wie hier das kanadische Englisch.

Beispiel für zwei Vorteile des LanguageTool Editors: landesspezifische Einheiten und Normen.
Mithilfe des LanguageTool Editors können Sie eine Sprachvariante wählen. 

Worauf muss ich bei meiner Übersetzung außerdem noch achten?

Bisher war nur die Übersetzung von einem Text der Ausgangssprache in den Text einer anderen Sprache die Rede. Es gibt jedoch auch andere Bereiche oder Textsorten, bei denen LanguageTool weise eingesetzt werden kann.

  • Im Dolmetschwesen wird ein mündlicher Text entweder mündlich wiedergegeben oder in einem Text (eine Art Protokoll) festgehalten. Bei erster Methode kann LanguageTool nicht helfen, doch wenn Gesagtes in einen Text verwandelt werden soll, schützt das Schreibtool abermals vor Flüchtigkeitsfehlern oder einer unpräzisen Wortwahl.
  • Bei sogenannten Mediationen ist es wichtig, vom Originaltext etwas wegzugehen und die Übersetzung möglichst nicht wortwörtlich durchzuführen. Es kommt eher darauf an, Punkte zusammenzufassen und anderweitig miteinander zu verknüpfen. Wie bei vielen anderen Textarten eignet sich LanguageTool hier als Schreibassistent.
  • Teilweise gibt es Texte, die von Haus aus in mehreren Sprachen verfasst sind. Beispielsweise ist ein englischsprachiges Abstract zu Beginn einer akademischen Arbeit üblich. Wenn Sie eine neue Seite beginnen, erkennt LanguageTool übrigens automatisch, in welcher Sprache geprüft werden soll.
LanguageTool als multisprachlicher Schreibassistent
LanguageTool kann in über 20 Sprachen verwendet werden. 

Folgende Sprachen können mit LanguageTool geprüft werden:

Hauptsprachen: Deutsch, Englisch, Französisch, Niederländisch, Portugiesisch, Spanisch

Nebensprachen (Sprachen, die nicht LanguageTool selbst, sondern eine Online-Community weiterentwickelt): Arabisch, Asturisch, Belarussisch, Bretonisch, Chinesisch, Dänisch, Esperanto, Galizisch, Griechisch, Irisch, Italienisch, Japanisch, Katalanisch, Khmer, Norwegisch, Persisch, Polnisch, Rumänisch, Russisch, Schwedisch, Slowakisch, Slowenisch, Tagalog, Tamil, Ukrainisch.

Tipp

Wir möchten ausdrücklich betonen, dass eine professionelle Übersetzung im Bestfall durch eine dafür ausgebildete Person umgesetzt werden sollte. Insbesondere im fachsprachlichen Kontext oder in Bezug auf Übersetzungen, bei denen wir unbedingt am nah Text arbeiten müssen (juristische oder technische Texte) sind muttersprachliche Kenntnisse unumgänglich und wir können uns (bisher) nicht blind auf Übersetzungstools verlassen.

Gehen Sie beim Übersetzen wie folgt vor:

  • Definieren Sie Sprachvarietät, Textaussage, Zielgruppe, Umfang und Sprachstil.
  • Verbessern Sie den Ausgangstext, falls nötig.
  • Übersetzen Sie so, wie es am besten für Sie ist: mit Tools, CAT-Tools, manuell oder durch Hilfe von Übersetzerinnen und Übersetzern.
  • Korrigieren Sie die fertige Übersetzung mit LanguageTool.

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