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So ersetzen Sie „Sehr geehrte Damen und Herren“ durch bessere Anreden in Briefen & Mails

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Wie formuliere ich eine gute Anrede in Briefen oder E-Mails? Zunächst einmal sollten Sie unbedingt „Sehr geehrte Damen und Herren“ streichen.

Vermeiden der Anrede: "Sehr geehrte Damen und Herren"
Bringen Sie neuen Schwung in Ihre E-Mails.
Sehr geehrte Damen und Herren,
Sehr geehrte Frau Meier,
Lieber Herr Özdemir,
Sehr geehrte Kundschaft,
Liebes Team von LanguageTool,

Wie schreibe ich die Anrede in Briefen richtig?

Jeder gute Brief beginnt mit einer Anrede. Das wird uns schon früh eingetrichtert. Die wohl gängigste unter ihnen ist dabei Sehr geehrte Damen und Herren. Allerdings gibt es seit einiger Zeit einen Trend weg von dieser einfallslosen Floskel. In diesem Blogartikel erfahren Sie, wieso Sie die Anredeformel getrost streichen und durch persönlichere und individuellere Grüße ersetzen können.

Doch vorher einige Grundlagen: Achten Sie bei dem Schreiben eines Briefes oder einer E-Mail auf Details der Rechtschreibung und Zeichensetzung, bevor wir uns zusammen im nächsten Schritt über den Sprachstil Gedanken machen können.

Tipps bei Anreden

  1. Achten Sie darauf, unscheinbare Wörter wie geehrte korrekt zu schreiben.
  2. Schreiben Sie – falls vorhanden – alle Namen zwingend korrekt.
  3. Je nach Kontext bietet es sich an, akademische oder andere Namenstitel und -zusätze mit anzugeben.
  4. Nach der Anrede wird unbedingt ein Komma (oder informell ein Ausrufezeichen) gesetzt.
  5. Nach dem Komma folgt ein Zeilenumbruch und die nächste Zeile beginnt klein.

Bei nahezu all diesen Problemen kann LanguageTool Ihnen unter die Arme greifen, damit Ihnen das Begrüßen der adressierten Person leicht von der Hand – oder der Tastatur – geht. Als mehrsprachiger und intelligenter Schreibassistent lässt er sich in vielen E-Mail-Programmen benutzen und hilft bei Unklarheiten von Rechtschreibung, Grammatik und Ausdruck.

Zudem denkt LanguageTool sogar mit: Falls der Name in der Anrede nicht mit dem aus der E-Mail-Adresse übereinstimmt, schlägt es ebenfalls Alarm und vermeidet diesen peinlichen Patzer.


Warum sollte ich „Sehr geehrte Damen und Herren“ streichen?

Kommen wir also nun zur angesprochenen Wortwahl. Falls Sie an einen unbekannten Adressatenkreis schreiben, gibt die ältere Generation oft den Tipp, die beliebte Floskel Sehr geehrte Damen und Herren zu verwenden. Diese ist aber nicht nur langweilig, abgedroschen und überstrapaziert, sondern es gibt noch weitere Punkte, die gegen diese Anredeformel sprechen:

  • Es ist höchst unwahrscheinlich, dass Sie wirklich an alle einer Firma schreiben. Daher vereinfacht die genaue Benennung Ihrer Zielgruppe die Kommunikation für alle Parteien. Außerdem lesen die Adressierten wahrscheinlich Ihren Namen lieber.
  • Innerhalb Ihres Adressatenkreises sollte es mehrere Damen und mehrere Herren geben, damit die doppelte Pluralnennung grammatikalisch sinnvoll wird. Darüber hinaus würden diverse Personen nicht eingeschlossen, so eine häufige Kritik.
  • Insbesondere in Bewerbungen oder Werbetexten möchten Sie aus der Masse hervorstechen, da die Konkurrenz mitunter recht hoch sein kann. Doch wenn Sie bereits mit einer 08/15-Floskel beginnen, kann schnell das Interesse der anderen Seite verloren gehen. Mit einer individuellen und frischen Anrede machen Sie eher etwas her.
Hinweis

Bei mehreren Titeln wird in der Regel nur der höchste explizit erwähnt. Die anderen dürfen wegfallen. Bei mehreren namentlich erwähnten Personen wird zunächst die wichtigere (höher gestellte oder ältere) Person vor den anderen genannt.

Sehr geehrter Herr Prof. Dr. Dr. Brandt,
Sehr geehrte Frau Prof. Lenova, sehr geehrter Herr Dr. Kleinschmidt,

Was sind gute Alternativen für „Sehr geehrte Damen und Herren“?

Sollen wir denn nun Anreden in Briefen formulieren? Merken Sie sich, es ist immer besser, den oder die Namen zu nennen. Falls Sie diese nicht wissen, erkundigen Sie sich; solche Informationen sind meist nur einige Klicks oder einen kurzen Anruf entfernt.

Entscheiden Sie dann, wie formell oder informell die Grußformel sein soll.

Formelle Alternativen für „Sehr geehrte Damen und Herren“

Sehr geehrter Herr / Sehr geehrte Frau
Guten Tag / Guten Morgen / Willkommen

Informelle Alternativen für „Sehr geehrte Damen und Herren“

Liebe Frau / Lieber Herr
Hallo / Servus / Hey

Alternativen für „Sehr geehrte Damen und Herren“ bei unbekannter Zielgruppe

Liebes Kollegium / Liebe Belegschaft / Liebes Büro / Liebe Anwesenden
Geehrte Kundschaft / Sehr geehrte Teilnehmende / Verehrte Beschäftigte
Liebes Team von LanguageTool
Liebe alle (umstritten)
Seitdem ich nicht mehr "Sehr geehrte Damen und Herren" benutze, hat sich mein Leben grundlegend verändert.
Ein kleiner Unterschied kann schon so viel ausmachen!

Wie formuliere ich Anredeformeln in E-Mails?

In E-Mails verhält es sich genauso wie bei Briefen. Weichen Sie auch online dem generischen Sehr geehrte Damen und Herren aus und wählen Sie eine andere Anrede. Falls Sie antworten, können Sie am gewählten Stil des Gegenübers ablesen, wie formell Ihre Anrede auszusehen hat.

Wenn Sie von einer Firma angeschrieben wurden, die ein saloppes Hey Kunde verwendet hat, können Sie dies natürlich ebenso handhaben. Wurde allerdings im Vorfeld eine formale Floskel wie Sehr geehrte Herr Schröder gewählt, bleiben Sie im distanzierten und neutralen Ton und beherzigen die oben genannten Tipps.

Falls Ihnen dieser Beitrag gefallen hat, können Sie die Tipps direkt anwenden, wenn Sie mir einen netten Kommentar dalassen. Gerne auch per du oder vorsichtig distanziert – Hauptsache ist für mich nur, dass Sie die Feedback-Mail nicht mit den Worten beginnen:

Sehr geehrte Damen und Herren,
[…]

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