Schreiben Sie professioneller und vermeiden Sie Grammatik-, Stil- und Zeichensetzungsfehler

Jetzt kostenlos starten
Zurück zur Übersicht

Wie Sie Bewerbungstipps aus einer Stellenanzeige entnehmen können …

powered by LanguageTool

Vermeiden Sie in Ihrem Bewerbungsanschreiben unbedingt das Wort „Stellenanzeige“, denn es wird gerne mit Floskeln verwendet. Wir zeigen, warum.

Streichen Sie das Wort Stellenanzeige aus Ihrer Bewerbung
Erfahren Sie, warum wir den Begriff „Stellenanzeige“ in einer Bewerbung vermeiden.

  • Ich habe Ihre Stellenanzeige bei / vom / auf … gelesen.
  • Bezugnehmend auf Ihre Anzeige …
  • Wie ich Ihrer Stellenanzeige entnehmen konnte …

Es ist ratsam, das Wort „Stellenanzeige“ in Ihrer Bewerbung nicht zu erwähnen, da es meist nur im Zusammenhang mit überflüssigen Floskeln benutzt wird.

Warum Sie die Stellenanzeige nicht erwähnen müssen

Fast alle Leute müssen in Ihrem Leben mindestens einmal eine Bewerbung schreiben. Es haben sich dabei Floskeln eingebürgert, die gewissermaßen in Bewerbungsanschreiben erwartet werden. Dadurch unterscheiden sich die Bewerbungen jedoch nicht mehr groß voneinander und das übergeordnete Ziel – dass Sie aus der Masse hervorstechen – geht verloren.

Beginnen Sie damit, alle Formulierungen mit (Stellen-)Anzeige aus Ihrem Anschreiben zu streichen. Das wirkt zwar sehr radikal, aber wir zeigen Ihnen im Folgenden, wieso dies ein guter Ansatz sein kann, Ihre Bewerbung zu überarbeiten:

Ich habe Ihre Stellenanzeige bei / vom / auf … gelesen.

Diesen Standardsatz sollten Sie unbedingt vermeiden, denn er rückt nicht nur Ihre Person zu sehr in den Vordergrund – es ist generell empfehlenswert öfter andere Pronomen als ich und mein zu verwenden – sondern informiert lediglich über etwas Offensichtliches. Zum einen dürfen alle Beteiligten davon ausgehen, dass Sie die Stellenanzeige wirklich gelesen haben. Zum anderen müssen Sie überhaupt nicht wiederholen, wann und wo ein Unternehmen den Job ausgeschrieben hat. Es weiß am besten, welche Stellen frei sind und welche Stelle davon gemeint ist.

Bezugnehmend auf Ihre Anzeige

Bei dieser Formulierung haben wir dasselbe Problem wie bei der Floskel Hiermit bewerbe ich mich. Da sich alle Bewerbungen (außer Initiativbewerbungen) stets auf eine Vakanz beziehen und Sie an anderen Stellen schließlich deutlich machen, wie der Jobtitel lautet, können wir diese Partizipialphrase als Füllwörter verstehen, der Ihren Text nur unnötig in die Länge zieht. Alles, was nach diesen vier Wörtern folgt, ist viel relevanter als dieser gut gemeinte Einleitungssatz.

Wie ich Ihrer Jobanzeige entnehmen konnte …

Versetzen Sie sich in die Lage der Personalabteilung: Eine Firma weiß schließlich, was sie in die Anzeige geschrieben hat und damit auch, welche Fähigkeiten und Erfahrungen sie voraussetzt oder sich wünscht. Warum möchten Sie als Bewerber:in daher dies noch mal wiederholen, um dann erst im nächsten Schritt darauf eingehen zu können, ob Sie diese Kriterien überhaupt erfüllen können?


Wie Sie einen guten Aufhänger für Ihr Anschreiben wählen

Sie sehen also, dass Sie beim Überarbeiten Ihres Bewerbungsschreibens das Wort Stellenanzeige (inklusive seiner Floskeln) rigoros streichen und den Platz sinnvoller nutzen können. Aber wie genau? Statt zu erwähnen, woher Sie durch den Job erfahren haben, gehen Sie auf einen der folgenden Punkte ein:

  • Kennen Sie das Unternehmen bereits?
  • Ist Ihnen die Marke in letzter Zeit (durch Werbung o. Ä.) aufgefallen?
  • Welche Fertigkeit aus der Stellenanzeige zeichnet Sie besonders aus?
  • Gibt es eine bestimmte Erfahrung, die Sie von anderen Bewerbungen hervorhebt?
  • Warum kommen Sie nicht gleich zum Punkt? Sagen Sie, wie Sie dem Unternehmen mit dessen Vision helfen können.

Wie Sie elegant auf die Punkte der Stellenanzeige eingehen

Natürlich sollten Sie jetzt aber die Stellenanzeige nicht beiseitelegen, sondern sie weiterhin aufmerksam lesen. Je nach Größe des Unternehmens, gibt es sogar Software, die alle Bewerbungen vorher elektronisch scannt und solche aussortiert, die gewisse Schlüsselbegriffe aus der Stellenanzeige nicht benennen.


Daher gehen Sie wie folgt vor: Markieren Sie die Keywords in der Stellenanzeige. Meistens können Sie die Nomen (Hauptwörter) zu Erfahrungen und Fähigkeiten hierbei berücksichtigen. Diese Begriffe sollten nun in Ihrem Anschreibung vorkommen. Am besten natürlich, indem Sie angeben, wieso die Fähigkeiten bei Ihnen derart ausgeprägt sind und welche Arbeitserfahrungen Ihnen einen Vorteil im Vergleich zu anderen Bewerbungen gewähren. Beziehen Sie alles immer auf das Unternehmen: Warum sollte die Firma Sie wählen?

Hier einige Vorschläge:

In Ihrer letzten Kampagne kamen diese Vorzüge Ihrer Marke zur Geltung: …
Durch meine … Arbeitsweise konnte ich bereits …
Besonders in der Aufgabe … werden Sie von meiner / meinem … profitieren.
Aufgrund meiner Kenntnisse in / von … konnte ich schon Erfolge bei … erzielen.
Meine vergangenen Arbeitgeber schätzten insbesondere … an meiner Arbeit / an mir.

Dadurch werden Bewerbungsanschreiben sehr individuell. Dies ist ein entscheidender Vorteil Ihrer Bewerbung, denn die Personalabteilung darf gerne merken, dass das Anschreiben nur für diese spezielle Stelle und Firma verfasst wurde und Sie kein Standardschreiben an alle potenziellen Arbeitgeber herausschicken.

Tipp

Neben der Vermeidung von Redundanzen und abgedroschenen Wendungen (siehe auch Ich würde mich freuen, von Ihnen zu hören) ist es ratsam, einen fehlerfreien und standardsprachlichen Text zu senden. In Sachen Rechtschreibung, Grammatik und Sprachstil macht dem intelligenten Schreibassistenten LanguageTool keiner etwas vor. Probieren Sie ihn noch heute kostenlos – oder spätestens bei Ihrer nächsten Bewerbung.


Entfesseln Sie Ihre Schreibkünste mit LanguageTool

Viel mehr als nur Grammatik- und Rechtschreibprüfung: Beeindrucken Sie Ihre Leser mit einer klaren, präzisen und stilistisch ausgefeilten Ausdrucksweise.

Jetzt kostenlos mit LanguageTool starten
Wir begrüßen Ihr Feedback

Wir haben einen Fehler gemacht, ein wichtiges Detail vergessen oder es nicht geschafft, den Punkt zu treffen? Helfen wir uns gegenseitig, unsere Texte zu verbessern.